AGB für die Nutzung der Grundly-Plattform (B2B)
Stand: 2. September 2026
Diese AGB gelten für alle Verträge zwischen Grundly, Inhaber Erik Drennan, Quellenweg 11, 52074 Aachen (nachfolgend „Anbieter“ oder „Grundly“) und Kunden über die Nutzung der Grundly-Plattform.
Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB, insbesondere Immobilienmakler, Maklerbüros und gewerblich tätige Teams. Ein Vertragsschluss mit Verbrauchern im Sinne von § 13 BGB ist nicht beabsichtigt und findet nicht statt.
Der Kunde bestätigt bei Registrierung und erneut bei der verbindlichen Bestellung (Checkout), dass er als Unternehmer handelt. Hierzu erhebt Grundly den Firmennamen, soweit verfügbar die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, und eine ausdrückliche Unternehmer-Bestätigung. Der Kunde ist verpflichtet, diese Angaben zutreffend zu machen.
Stellt sich heraus, dass der Kunde Verbraucher ist oder die Unternehmer-Bestätigung unzutreffend abgegeben hat, ist Grundly zur außerordentlichen Kündigung und zur sofortigen Leistungseinstellung berechtigt. Gesetzliche Verbraucherrechte, die trotz dieser Bestimmung eingreifen, bleiben unberührt.
Grundly stellt eine webbasierte Plattform zur Verfügung, mit der Kunden Immobilienbewertungs-Widgets einbinden, optional eine von Grundly gehostete Bewertungsseite nutzen und Verkäufer-Leads erfassen können.
Der Leistungsumfang richtet sich nach dem gebuchten Tarif und umfasst insbesondere:
Geschuldet ist die Bereitstellung der Plattform, nicht der Aufbau, Betrieb oder die Performance der Website des Kunden. Ein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg, insbesondere eine bestimmte Anzahl oder Qualität von Leads, wird nicht geschuldet.
Antworten des Kontakt-Chats stellen ausschließlich unverbindliche Erstinformationen ohne Gewähr dar. Sie ersetzen keine individuelle Beratung, keine rechtliche, steuerliche oder technische Prüfung und begründen keine verbindliche Zusage zu Preisen, Vertragsbedingungen, Funktionen, Integrationen oder Ergebnissen.
Der Nutzervertrag über den Account kommt durch Registrierung, vollständige Profilangaben und Annahme dieser AGB zustande. Der entgeltliche Nutzungsvertrag über einen Tarif kommt erst durch Abschluss des Checkouts (Annahme des kostenpflichtigen Angebots) zustande.
Der Kunde ist verpflichtet, bei Registrierung, Checkout und Nutzung vollständige und zutreffende Angaben zu machen, insbesondere Firmenname, Kontaktdaten und – soweit vorhanden – Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, und diese bei Änderungen unverzüglich zu aktualisieren.
Zugangsdaten sind vertraulich zu behandeln und gegen unbefugten Zugriff zu sichern. Der Kunde informiert Grundly unverzüglich bei Verdacht auf Missbrauch.
Es gelten die zum Zeitpunkt der Buchung veröffentlichten Preise des gewählten Tarifs und des gewählten Abrechnungsintervalls. Alle Preise verstehen sich zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer.
Der Kunde wählt im Checkout verbindlich zwischen Monatsabo und Jahresabo. Das Monatsabo wird monatlich im Voraus abgerechnet. Das Jahresabo wird für zwölf Monate im Voraus abgerechnet; die Vorauszahlung gilt die gesamte Mindestlaufzeit nach § 9 ab, nicht nur den ersten Monat.
Neue Kunden können, soweit im Checkout ausgewiesen, eine 7-tägige Testphase erhalten. Im Checkout wird ein Zahlungsmittel hinterlegt. Während der Testphase entsteht kein Entgelt, wenn der Kunde vor deren Ende kündigt. Nach Ablauf der Testphase wird das hinterlegte Zahlungsmittel belastet und die entgeltliche Laufzeit des gebuchten Intervalls beginnt automatisch.
Rechnungen sind sofort fällig. Die Zahlung erfolgt über den eingesetzten Zahlungsdienstleister. Bei Zahlungsverzug oder fehlgeschlagener Abbuchung ist Grundly berechtigt, Leistungen nach vorheriger Mahnung vorübergehend einzuschränken oder zu sperren.
Erstattung bereits gezahlter Entgelte, Restlaufzeit und Mindestlaufzeit richten sich ausschließlich nach § 9. Eine anteilige Rückerstattung bei ordentlicher Kündigung findet nicht statt.
Für die Vertragslaufzeit erhält der Kunde ein einfaches, nicht ausschließliches, nicht übertragbares Recht zur Nutzung der Plattform im vertraglich vereinbarten Umfang.
Nicht gestattet sind insbesondere Reverse Engineering, Dekompilierung, Umgehung technischer Schutzmaßnahmen sowie missbräuchliche Nutzung.
Widgets dürfen nur auf den vom Kunden autorisierten Domains eingesetzt werden.
Die Immobilienbewertungs-Widgets sind ausschließlich zur Einbindung auf der Website des Kunden und zur Nutzung durch Website-Besucher (insbesondere Eigentümer und sonstige Interessierte) bestimmt. Eine Nutzung des Widgets durch den Kunden oder dessen Mitarbeiter zu eigenen internen Zwecken (z. B. Objektaufnahme, interne Wertermittlung, Vorbereitung von Exposés oder Akquise) ist untersagt, sofern nicht ausdrücklich ein Test- oder Demo-Zweck vorliegt.
Der Kunde ist insbesondere verpflichtet:
Der Kunde ist verantwortlich für die rechtliche Ausgestaltung seiner eigenen Website und seiner Auftritte, einschließlich Impressum, Datenschutzhinweisen und Einwilligungsmanagement (z. B. Consent-Banner).
Ladezeit, Erreichbarkeit und Darstellung der Website des Kunden liegen ausschließlich in dessen Verantwortungsbereich. Dazu gehören insbesondere Serverleistung, Themes, Plugins, Tracking-Skripte, Bilder, Consent-Banner und sonstige Drittanbieter. Verzögerungen oder Ausfälle, die auf der Kundenseite oder bei Dritten entstehen, sind keine Störung der Grundly-Plattform.
Der Kunde wirkt bei der Störungsbearbeitung unentgeltlich mit, insbesondere durch nachvollziehbare Fehlermeldungen, Angabe der betroffenen Domain und des verwendeten Browsers sowie durch zeitnahe Rückmeldungen. Unterlässt der Kunde eine erforderliche Mitwirkung, ruhen betreffende Leistungspflichten von Grundly, soweit die Mitwirkung dafür erforderlich ist.
Grundly bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit der Plattform. Vorübergehende Einschränkungen, insbesondere aus Wartungs-, Sicherheits- oder Kapazitätsgründen, können auftreten. Eine bestimmte Verfügbarkeitsquote wird nicht geschuldet.
Geplante Wartungen werden nach Möglichkeit außerhalb üblicher Geschäftszeiten durchgeführt.
Störungen der Plattform (insbesondere Ausfall der Widget-Auslieferung, des Dashboards oder der Lead-Zustellung) sind unverzüglich per E-Mail an [email protected] mit einer nachvollziehbaren Beschreibung zu melden. Ein Anspruch auf bestimmte Supportzeiten, Reaktionszeiten, Bearbeitungsfristen oder auf Beseitigung innerhalb einer bestimmten Frist besteht nicht.
Keine Störung der Plattform sind insbesondere Einbaufehler, Fehlkonfiguration, Ausfälle oder lange Ladezeiten der Website des Kunden, Consent-Banner, CMS- oder Hosting-Probleme, Netzstörungen auf Kundenseite sowie Ausfälle von Drittanbietern (z. B. Zahlungsdienstleister, E-Mail-Versand, KI-Anbieter).
Grundly darf Leistungen anpassen, soweit dies aus technischen, rechtlichen oder sicherheitsbezogenen Gründen erforderlich und für den Kunden zumutbar ist.
Soweit Grundly personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, schließen die Parteien auf Anforderung eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO.
Werden Leads über ein Widget an den Kunden übermittelt, ist der Kunde für die weitere Verarbeitung der übermittelten Daten eigenständig datenschutzrechtlich verantwortlich.
KI-gestützte Makler-Tools: Bei der Nutzung der KI-Tools (Lagebeschreibung-Generator, Exposé-Titel-Generator, Social-Post-Generator, Reel-Generator) werden die vom Kunden eingegebenen Daten (z. B. Adressen, Exposé-Texte, Bilder, Kontaktdaten) zur Verarbeitung an externe Dienstleister übermittelt, insbesondere an OpenAI, Inc. (USA) für die Textgenerierung und an Shotstack Pty Ltd (Australien) für die Videoproduktion. Die Nutzung der KI-Tools ist freiwillig. Grundly speichert die eingegebenen Inhalte nicht dauerhaft; es werden lediglich anonymisierte Nutzungsmetadaten protokolliert. Der Kunde ist dafür verantwortlich, keine personenbezogenen Daten Dritter ohne deren Einwilligung in die KI-Tools einzugeben. Details zur Datenverarbeitung durch diese Dienstleister enthält die Datenschutzerklärung (Abschnitt 4.4).
Kontakt-Chat: Bei Nutzung des Kontakt-Chats können Chatverlauf, Kontaktangaben, eine zufällige Chat-ID sowie bei eingeloggten Nutzern die Nutzer-ID und E-Mail-Adresse gespeichert werden, damit Anfragen bearbeitet und der Verlauf fortgesetzt werden kann. Details enthält die Datenschutzerklärung (Abschnitt 3.5).
Ergänzende Informationen zur Datenverarbeitung durch Grundly enthält die Datenschutzerklärung.
Monatsabo: Das Monatsabo hat keine über die jeweilige Abrechnungsperiode hinausgehende Mindestlaufzeit. Es verlängert sich jeweils um einen weiteren Monat, wenn es nicht mit einer Frist von 30 Tagen zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode gekündigt wird.
Jahresabo: Das Jahresabo hat eine Mindestlaufzeit von 12 Monaten. Es verlängert sich jeweils um weitere 12 Monate, wenn es nicht mit einer Frist von 30 Tagen zum Ende der laufenden 12-Monats-Periode gekündigt wird. Die 30-tägige Frist ist eine Kündigungsfrist zum Periodenende, kein Recht zur vorzeitigen Beendigung während der Mindestlaufzeit.
Testphase: Während einer ausgewiesenen Testphase kann der Kunde jederzeit ohne Angabe von Gründen kündigen. Es entsteht dann kein Entgelt.
Eine ordentliche Kündigung wird zum Ende der jeweiligen bezahlten Laufzeit wirksam. Der Zugang bleibt bis dahin bestehen. Bereits gezahlte Entgelte für die Restlaufzeit werden bei ordentlicher Kündigung nicht erstattet, auch nicht anteilig. Eine vorzeitige Umstellung vom Jahresabo auf ein Monatsabo ist erst zum Ende der laufenden 12-Monats-Periode möglich.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Kündigt der Kunde außerordentlich aus einem wichtigen Grund, den Grundly zu vertreten hat, erstattet Grundly bereits gezahlte Entgelte anteilig für den nicht genutzten Zeitraum ab Zugang der Kündigung. Kündigt Grundly außerordentlich aus einem vom Kunden zu vertretenden Grund, besteht kein Erstattungsanspruch.
Kündigungen können über die bereitgestellten Kontofunktionen oder in Textform (z. B. per E-Mail an [email protected]) erfolgen. Ein Zahlungsrückläufer, ein Chargeback oder das Löschen des Accounts ersetzen keine Kündigung.
Sperrung und Zugangsbeschränkung: Grundly ist berechtigt, den Zugang des Kunden zur Plattform ganz oder teilweise zu sperren oder einzuschränken, insbesondere bei Zahlungsverzug, Verstößen gegen diese AGB, begründetem Verdacht auf Missbrauch oder soweit dies aus Sicherheitsgründen erforderlich ist. Über eine Sperrung wird der Kunde in Textform informiert, soweit dem keine wichtigen Gründe entgegenstehen.
Mängel sind vom Kunden unverzüglich in nachvollziehbarer Form zu melden.
Bei Mängeln leistet Grundly zunächst Nacherfüllung durch Nachbesserung. Schlägt die Nacherfüllung endgültig fehl, gelten die gesetzlichen Rechte.
Über die Plattform bereitgestellte Immobilienbewertungen sind unverbindliche Schätzungen und ersetzen keine individuelle sachverständige Bewertung.
Grundly haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
Bei leichter Fahrlässigkeit haftet Grundly nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und der Höhe nach begrenzt auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden.
Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz sowie bei ausdrücklich übernommenen Garantien bleibt unberührt.
Soweit die Haftung ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch zugunsten von gesetzlichen Vertretern, Mitarbeitenden und Erfüllungsgehilfen.
Beide Parteien behandeln vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei streng vertraulich und verwenden sie ausschließlich zur Durchführung des Vertrags.
Diese Pflicht gilt nicht für Informationen, die öffentlich bekannt sind oder ohne Vertragsverstoß rechtmäßig von Dritten erlangt wurden.
Keine Partei haftet für die Nichterfüllung vertraglicher Pflichten, soweit diese auf Ereignissen höherer Gewalt beruht, die außerhalb des zumutbaren Einflussbereichs liegen.
Die betroffene Partei informiert die andere Partei unverzüglich über den Eintritt und die voraussichtliche Dauer.
Grundly kann diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern, wenn dies aus sachlichen Gründen erforderlich ist (z. B. Rechtsänderungen, technische Weiterentwicklungen, Erweiterung von Leistungen).
Über Änderungen wird der Kunde mindestens 30 Tage vor Inkrafttreten in Textform informiert.
Änderungen von Hauptleistungspflichten, Vergütung oder Laufzeit bedürfen der ausdrücklichen Zustimmung des Kunden.
Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Gerichtsstand ist Aachen, soweit der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.